Schön war 's

1. Saar-Lor-Lux Trophäe der HEADIS United Saarbrücken

Am 1.11. fand das letzte HEADIS Turnier dieses Jahres in Saarbrücken statt. HEADIS United begrüßte an diesem Wochenende über 60 Teilnehmer der Kategorien U18, Frauen und Männer, damit waren alleine bei diesem Event bereits genauso viele Teilnehmer wie bei der Weltmeisterschaft im letzten Jahr. Es traten HEADIS Athleten und Athletinnen aus Kaiserslautern, Saarbrücken, Trier, München, Göttingen, Erlangen, Darmstadt und Luxemburg an. Alleine diese beiden Facts sprechen für die rasante Ausbreitung der immer noch sehr jungen Sportart.
Noch beeindruckender war jedoch die Entwicklung des Spielniveaus. Beginnend bei der U18, die den Großen in Technik und Spielwitz teilweise schon mächtig Konkurrenz machten.

Auch bei der Frauenkonkurrenz, die sich seit der WM  nochmal enorm steigerten, was Geschwindigkeit und Dynamik angeht, beobachtete man eine rasante Entwicklung  Die Männer konnten auch bei diesem Turnier wieder HEADIS auf einen ganz neuen Level heben.  
 

Bei den U18 dominierte die Marienschule aus Saarbrücken mit Platz 1 bis 3. Erster wurde Tobias Klein knapp vor seiner Konkurrenz. Jüngster Teilnehmer war unter anderem „Baby Bang“ aus Darmstadt. Mit seinen gerade mal 8 Jahren zeigte er schon Ballwechseln, bei denen man  sich um die Zukunft des HEADIS keine Sorgen machen. Es wurden sehr viele aufstrebende Talente gesichtet.
 

Bei der Frauen Konkurrenz dominierte Kaiserslautern klar das Feld. Zwar fehlte die Weltmeisterin  Maxi Lichtenhagen aus Saarbrücken, an diesem Tag köpften aber die Pfälzerinnen, angeführt von Verena „Hoshi“ Kullack alles in Grund und Boden. Nach dem verlorenen WM Finale im Sommer diesen Jahres,  holte sich Hoshi beeindruckend Ihren ersten Titel gegen Ihre Trainingspartnerin Katharina „Check the Bone“ Schneppel.
 

Bereits in der Vorrunde mussten mit Nathalie Hochscheid (Ranglisten 3.) und Rebecca Zimmermann (Ranglisten 5.) zwei der Topspielerinnen ihre Segel streichen. Im HEADIS ist alles möglich und so tauchte aus dem Nichts mit Justine Rubel eine neue Spielerin auf, die direkt den dritten Platz für sich verbuchen konnte. Das kleine Finale gewann sie gegen Lucienne Günster, die sich aber in der HEADIS Cup Wertung bis auf Platz 4 vorschiebt.
 

Was bei der Männer Konkurrenz los war ist kaum zu beschreiben. Angefangen damit, dass in den 8 Gruppen jeweils 2 Spieler gesetzt waren, da sich so viele Topplatzierte gemeldet hatten bis hin zu der Entscheidung im Achtelfinale zwischen Karl Bachmann und Robert Lui dem Vizeweltmeister. Im zweiten Satz spielte Bachmann spektakulär auf und hatte Lui am Rande der Niederlage. Doch King Lui blieb konzentriert und setzte im entscheidenden Augenblick noch einen drauf. So konnte er ein vorzeitiges ausscheiden vermeiden.
 

Nach der hart umkämpften Vorrunde qualifizierte sich aus jeder angetretenen Stadt zumindest ein Vertreter für das Achtelfinale, was zeigt dass Top HEADIS nicht nur in den Hochburgen Kaiserslautern, Saarbrücken und Köln gespielt wird, sondern die Konkurrenz durch Trier, Göttingen, Erlangen, München etc. ständig wächst und jedes Mal ein Stück näher ran kommt.
Dem gestiegenen Niveau fielen unter anderem HEADIS Legende und „HEADIS Logo“ Designer Robert „der namenlose Brecher aus dem All“ Bachmann und der Ehrenschiedsrichter des HEADIS Hans Gauer. Beide zeigten zwar Ihre individuellen Stärken, doch dies reichte an diesem Tag leider nicht.
Das K. O. System machte seinem Namen alle Ehre. Runde um Runde kam es zu Knock Outs, wie das des Ranglisten Ersten Johannes „Don Heado“ Höhn. In der Wiederauflage des Klassikers „Heado“ gegen den Erfinder René „Headi Potter“ Wegner war „Heado“ traditionell besser gestartet und hatte Wegner kurz vor dem Aus. Doch dieses Mal gelang es ihm nicht. „HEADI“ kämpfte sich zurück und warf den Ranglisten ersten „Heado“ in drei Sätzen aus dem Turnier. Damit bewies er, dass nach wie vor mit Ihm zu rechnen ist.
Doch auch an diesem Tag ging kein Weg an dem Weltmeister Marvin „96“ Löscher vorbei, auch wenn er „Potter“ nur knapp im Halbfinale bezwang.
 

Sein Gegner im Finale lautete Florian „Headback“ Rädler, der sich, wie bei der WM bereits angedeutet als einer der kommenden Größen etabliert. Diesmal unterlag er „96“, konnte sich aber dennoch auf Platz 4 nach vorne schieben.
Im Halbfinale besiegte er Johannes „Raketenpenis“ Neuhaus, bei dem endgültig der Knoten geplatzt ist. Überzeugend seine Leistungen in der Vorrunde und den K. O. Runden. Er schaffte es zum erstmals seine starke Trainingsleistung unter Wettkampfbedingungen abzurufen und verwies „Headi Potter“ im freundschaftlich geführten kleinen Finale auf Platz 4.
 

Die Preise und Pokale wurden überreicht, der gebührende Beifall wurde gespendet und das Feiern konnte losgehen.

Nach diesem wahrhaft Grossen HEADIS Tag fand am Abend die große HEADIS Party statt. So gut wie alle Teilnehmer feierten zusammen mit weiteren sportlichen Gästen und dem Super Audio Bros Mario bis in die frühen Morgenstunden im Silo Saarbrücken.

Vielen Dank an HEADIS United Saarbrücken für die Organisation und Durchführung, den Hochschulsport Saarbrücken, das Silo Saarbrücken, Bruch Bier, Red Bull und den HEADIS Shop für die Unterstützung. Herzlichen Dank auch an Max „Schnepps Power“ Winter, für die tollen Pokale und Michael Höhn, als  großen HEADIS Fan für die EDV.

 
Bis zum nächsten Turnier im Januar 2009